Das Leben als Mysterienschule

Mystiker wirken aus der Stille und in Stille.

Wenn ich sage, "Ich bin ein Mystiker" - dann mit dem demütigen Zusatz: "... wie jedes andere Wesen in seinem Wesen auch." Das ist nichts Besonderes. Der Weg in die Seele ist ein mystischer Weg in ein SEIN, in dem wir schon immer waren und aus dem wir gar nicht herausfallen können - und es ist im Grunde auch gar kein "Weg". Das ist das Paradox: Wir gehen einen Weg, der gar nicht existiert, um dort anzukommen, wo wir schon ewig sind. Doch wir müssen den Weg gehen, um zu erkennen, dass es ihn gar nicht gibt - das ist die einzig wesentliche Illusion. Der Unterschied, wenn es denn einen gibt, ist vielleicht, wie weit wir uns dessen bewusst sind, wie weit wir uns schon von unserer Seele führen lassen, wie weit wir schon das göttliche Ideal der Auferstehung in die Unsterblichkeit erreicht haben. "Ich bin ein Mystiker" ist wahre Wirklichkeit und unendliche Vision zugleich. Du durchbrichst die Dualität von Gut und Böse, Engel und Teufel, Licht und Finsternis. Du kannst kein Lichtarbeiter sein, ohne die Finsternis zu lieben.

Mystiker sind keine Auserwählten

Du kannst dafür nichts tun. Du musst dafür keine Prüfung ablegen. Du musst nicht über das Wasser wandelt. Es ist ein Akt der Gnade. Es trifft dich unvorbereitet (obwohl dein ganzes Leben, alle deine Inkarnationen eine Vorbereitung waren) und es trifft jeden anders. Es gibt für eine mystische Erfahrung, eine "Erleuchtung" keine "Blaupause": So und nicht anders.
Es geschah ganz einfach:
Ich ging mit meinem Hund (ein Samojede mit dem Namen Scott, die unverzogene Seele eines lächelnden Wolfes) wie schon Hunderte Mal auf den Ruhrwiesen spazieren - und plötzlich "überfiel" mich das Gefühl, bedingungslos geliebt zu werden. Und das Gefühl blieb einfach. Ich kann gar nichts anderes mehr fühlen, als bedingungslos geliebt zu werden und selbst bedingungslos zu lieben. DAS IST ES - für mich. Ich "erwarte nichts anderes an Erleuchtung mehr". DAS IST ES AUCH!

ICH BIN, DER ICH BIN - ICH BIN DU

Wir kennen die Frage aller Fragen: WER BIN ICH? Und doch traut sich kaum jemand, sie zu beantworten. Die Antwort ist eine Art Prüfung, wirklich in seine ganze Seelen-Größe zu kommen. Alles, was noch nicht die höchste Vision deiner selbst ist, das ist es noch nicht. Und doch dauerte es bestimmt noch 10 Jahre nach diesem Erlebnis mit Scott (Danke!), bis ich für mich formulieren konnte, WER ICH BIN. Am Samstag, den 19. August 2017, schrieb ich in mein Tagebuch eine Deklaration "Ich bin, der ich bin - ich bin du". Es war zunächst nur eine Deklaration für das Tagebuch, was aber in meinem Leben alles veränderte. Es wird Zeit, es auch öffentlich zu deklarieren. Dafür ist das Internet doch da, oder?

Heilige Wissenschaft

Ich fühle mich berufen, meinen Anteil an der Verbindung zwischen Wissenschaft und Spiritualität zu leisten. Diese Verbindung ist gegeben, wenn unsere Wissenschaft wieder heilig geworden ist. Für mich ist Pythagoras der "letzte Samurai" dieser Heiligen Wissenschaft im Abendland, an den es wieder anzuknüpfen gilt. Ein Zugang ist eine integrale Zahlenmystik und die Verbindung der Schöpfungs-Spiritualität mit der wissenschaftlichen Evolutionstheorie in der Selbst-Bildung der Geist-Seele.

Mysterienschule

Ich will nur für mich sprechen: Für mich ist das Leben eine Mysterienschule, ein Einweihungsweg. Ich muss es nur als solches wahrnehmen - und schon geschieht es. Wer sollte mich besser einweihen können als Pythagoras - oder Jesus?

Alles Göttliche weiht mich über meine Seele ein. Es ist der direkte Weg.

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